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24/01/2013 / Clemens Rüttenauer

Webseiten lesen

Achtung: Dieser Artikel ist teilweise überholt. Aktuelleres – speziell zum Firefox – findet iher hier:
Fierefox – Leseansicht und mehr

Inhalt

Webseiten lesen ohne seitliches Scrollen
Lesen mit Hilfe der Funktion „Drucken“
Lesen mit „Reader“ im Firefox
Web-Stil deaktivieren
Webseiten drucken, speichern, kopieren und vorlesen

Hinweis: Die Navigation über das Inhaltsverzeichnis funktioniert nicht in der Übersicht, sondern erst, wenn der Artikel ganz geöffnet wird. Dazu entweder in die Überschrift oder auf „Weiterlesen …“ klicken

Vorbemerkung: Die hier beschriebenen Möglichkeiten funktionieren alle allein mit den „Bordmitteln“ des Computers. Dazu sind keine teuren Bildschirm-Vergrößerungsprogamme nortwendig. Sie lassen sich aber selbsverständlich mit diesen Programmen kombinieren.


Webseiten lesen ohne seitliches Scrollen
Alle Internet-Browser bieten die Möglichkeit, Die Schriftgrößen einzustellen – entweder über das Menü oder über die Tastenkombination STRG und +/- oder mit STRG und Mausrad. Wobei Zoomtext-Nutzer wissen müssen, dass bei aktivem Zoomtxt mit dem Mausrad der Vergrößerungsfaktor von Zoomtext und nicht der vom Fenster verändert wird. Doch eine Vergrößereng der Schrift kann, was das bequeme Lesen anbelangt, auch gewisse Nachteile mit sich bringen, denn nur wenige Webseiten sind so benutzerfreundlich wie etwa Wikipedia und richten die Zeilenbreite nach der Fensterbreite aus. Geschieht das nicht, sieht man innerhalb des Fensters nur einen Teil der Zeile, der Rest, der mit jeder Vergrößerungsstufe größer wird, ist unsichtbar. Will man den verborgenen Teil der Zeile lesen muss man seitlich scrollen – entweder mit Maus und Scroll-Balken oder mit den Pfeiltasten. Das ist umständlich und vor allem Sehbehinderte verlieren beim zurückgehen an den Zeilenanfang leicht die richtige Zeile. Leider wird auf so gut wie allen Webseiten deutscher Zeitungen und Zeitschriften der Zeilenumbruch fest vorgegeben, so dass eine Anpassung an die Fensterbreite verhindert wird.

Im Gegensatz zu so ziemlich allen anderen Webbrowsern bietet der weitverbreitete, mit allen Vorzügen ausgestattete Browser Mozilla Firefox die Möglichkeit, die Zeilen bei Vergrößerung in Abhängigkeit von der Schriftgröße neu umzubrechen und der Fensterbreite anzupassen. Allerdings muss man dazu an einer kleinen „Schraube“ drehen und die Einstellungen so ämdern: Menü > Ansicht > Zoom > „Nur Text zoomen“ aktivieren. Damit kann man jetzt beim Firefox einfach und bequem mit dem Maus-Rad oder mit der Pfeil-Taste einen Text von oben bis unten durchblättern und lesen , ohne den Text auch noch seitlich verschieben zu müssen.

So sieht ein Beispieltext im MS Interner Explorer aus:

IE-We

Ganz ähnlich wird der Text in Google’s Chrome dargestellt:

Chrome-We

Das macht der Webbrowser Mozilla Firefox daraus:

Firefox-We

Für die Darstellung im Firefox empfehle ich folgende Einstellungen: Extras > Einstellungen > Inhalt > Standard-Schriftart: Verdana, Größe: 16. Unter Standard-Schriftart > ewrweitert sollte man den Haken bei „Seiten das Verwenden von eigenen statt der oben genannten Schriftart erlauben“ entfernen.
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Lesen mit Hilfe der Funktion „Drucken“
Moderne Webseiten sind praktisch nie „eindimensional“, sondern bestehen aus mehreren Elementen, sogenannten Frames. Typisch sind solche Elemente wie Kopfteil, Navigationsblock, Videos, Bilder und Werbung. Vergrößert man die Schrift zu sehr, kann es passieren, dass sich die einzelnen Elemente überschneiden und Zeilen ineinander rutschen. Viele Webseiten – darunter auch etliche Tageszeitungen – bieten eine eigene Druck-Funktion an. Gemeint ist hier nicht das globale Drucken, das man über das Menü des Browsers oder mit STRG und P ansteuern kann, sondern eine eigene Druck-Schaltfläche innerhalb der Webseite. Mit dieser Funktion bekommt man bei vielen Webseiten eine separate Darstellung des Haupt-Frames ohne die ganzen störenden Zutaten. Manche Webseiten stellen die aufbereitete Seite in ein eigenes Fenster oder in einen eigenen Tab. Falls nicht, kann man das durch die STRG- oder die Umschalttaste steuern. Nach dem Lesen kann man mit einfachem Löschen dieses Tabs oder Fensters wieder zur Ausgangsseite zurückkehren. Das Startfenster des Druckers, das sich automatisch öffnet, kann man getrost löschen; die aufbereitete Webseite bleibt trotzdem stehen. Dieses Verfahren funktioniert z.B bei Spiegel Online. Ob es bei euren bevorzugten Seiten auch klappt, müsst ihr selbst herausfinden. Hier ein Beispiel mit dem Internet Explorer:

IE-Druck

Diese Art der Aufbereitung funktioniert mit jedem Browser, die Schriftgröße lässt sich ändern und die Fensterbreite kann man ganz nach Bedarf ausrichten. Der Text wird automatisch eingepasst.
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Lesen mit „Reader“ im Firefox

An dieser Stelle habe ich ursprünglich auf den Browser-unabhängigen Web-Dienst „ViewText“ verwiesen. Doch diesen Dienst gibt es nicht mehr. Mit dem Firefox Add-on „Reader“ habe ich nun einen Ersatz gefunden, der teilweise diese Lücke wieder schließt, aber eben nur für Firefox.

Die Bezeichnung „Reader“ ist der entsprechenden Funktion des Safari im IOS (iPhone / iPad) entlehnt.

Nach der Installation findest du in der Symbolleiste ein „R“. Über das Kontextmenü lässt sich der Reader konfigurieren. Du kannst Schriftgröße und Farben – auch Hintergrundfarbe – auswählen.

Mit einem Klick auf das R wird ein Zusatzfenster mit dem Text des Hauptframes eingeblendet. Über die Tasten STRG+A und STRG+C lassen sich Vorleseprogramme wie TTSreader, Balabolka oder TextAloud ansteuern.

Eigentlich eine sehr gute Idee, aber es klappt nicht mit allen Webseiten und die Bedienung hakt gelegenlich.


Web-Stil deaktivieren
Beim Internet Explorer und beim Firefox kann man den Web-Stil deaktivieren, d.h. das Webseiten-Layout wird ignoriert und die einzelnen Bestandteile (Frames) werden sequentiell hintereinander angezeigt. Je nach Aufbau der Webseite kann es sein, dass man lange blättern muss, bis man an den eigentlichen Text kommt. Trotzdem kann diese Darstellung mal von Vorteil sein. Hier ein Beispiel:

Kein Web-Stil

Rechts das schmale Fenster im Vordergrund ist ohne Web-Farmatiereung, dahinter dieselbe Seite im Original-Format. Diese Darstellung erreicht man in Internet Explorer so: Ansicht > Format > kein Format; und im Firefox so: Ansicht > Webseiten-Stil > kein Stil.
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Webseiten drucken, speichern, kopieren und vorlesen

Klar, dass sich sowohl die spezielle Druckaufbereitung als auch die ViewText-Darstellung bestens zum Drucken eignen, aber man kann noch mehr damit anfangen. Bevor man physisch druckt, sollte man sich fragen, brauche ich den Papierausdruck jetzt oder will ich mir nur die Möglichkeit offenhalten, das Dokument irgendwann bei Bedarf zu drucken oder auch zu verschicken oder beides. Dann helfen Programme wie der PDFCreator oder der PDFf24 Creator weiter. Diese Programme richten einen virtuellen Drucker ein. Wählt man im Drucker-Startfenster den PDFCreator als Drucker aus, wird nicht physisch gedruckt, sondern es wird eine Datei im PDF-Format erzeugt. Die kann man speichern, auf Datenträger laden, in die Cloud schieben oder per Email verschicken.

Will man den Text der Webseite weiterverarbeiten geht das mit Copy (STRG + a, STGR + c) und Paste (STRG + v), ohne dass die ganzen „Zutaten“ der Originalseite mit kopiert werden.

Wer an seinem PC eine Sprachausgabe eingerichtet hat, kann sich jeden kopierbaren Text vorlesen lassen ­– siehe Artikel Vorlesen am PC. Das Kopieren einer Originalseite mit Maus-Bewegungen ist mühsam und häufig werden dabei Elemente mit kopiert, die nicht zum eigentlichen Text gehören. Das stört beim Vorlesen. Bei den aufbereiteten Seiten „Drucken“ bzw. „ViewText“ kann man dagegen mit den globalen Tasten-Kombinationen markieren und kopieren. Ist TTSReader aktiv, startet das Vorlesen automatisch.
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